KÖNIGE DER WELLEN
SURFIN USA (BEACH BOYS)
von DIETMAR KESTEN, GELSENKIRCHEN, 23. MAI 2010.
„Könige der Wellen“ (Regie: Ash Brannon, 2007) ist ein Zeichentrickanimationsfilm, der an Filme wie „Madagascar“ (2005/08) oder „Happy Feat“ (2006) anzuknüpfen gedenkt. Möglicherweise stand sogar „Gefährliche Brandung“ (1991), der Film aus dem Surfermilieu mit kriminellem Hintergrund, in dem der verstorbenen Patrick Swayze „Bodhi“ spielte, hier Pate.
Den Hobbysurfer mit Ambitionen spielt Cody Maverick, das Örtchen, in dem gesurft wird, nennt sich „Buenos Eisig“, das irgendwo in der Antarktis liegt. Codys große Leidenschaft ist das Wellenreiten. Und er beherrscht sein Hobby. Er reist auf eigene Faust zu bekannten Stränden der Welt, um sich mit anderen Surfern messen zu können. Auf „Pin Gu Eiland“ soll ein großer Wettkampf stattfinden. Dort angekommen, präsentiert er sich gerade nicht in Wettkampfstimmung. Ihm fehlt ein richtiges Surfbrett. Zudem hat er sich auch noch in die Rettungsschwimmerin Lani Aliikai verliebt. Andauernd wird er von seinem alten Board unter Wasser gezogen. Sein Retter ist „Big Z“, der ihm beibringt, wie man ein neues Brett baut. Er gewinnt den Wettkampf und obendrein noch das Herz seiner Angebeteten.
Hat man es über? Die animierten Pinguine jedenfalls sind allenfalls die Fortsetzung der satt bekannten Animationsfilme über die Tierwelt. Sicherlich ist der Einfallsreichtum der Tricktechniker zu bewundern, die wieder und wieder die Fauna nach neuen Möglichkeiten durchforsten, um noch nicht die auf der Leinwand gezeigte Tierwelt zum Leben zu erwecken.
Das ganz junge Publikum wird seinen Spaß an Cody und seinen Freunden haben. Doch das sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass alles einmal dem Ende entgegen geht. Vor allem bei diesen Animationen sind Wiederholungen nur noch schwer zu ertragen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die 3 D Animationen entwickeln werden. Ob sie von Erfolg zu Erfolg eilen und vom Publikum angenommen werden, dürfte längerfristig eher fragwürdig sein. Auch hier ist die Übersättigung mit diesen Filmen ein zu durchdenkendes Argument. |