Neben der genauen Handlung des Films steht mit der angedachten Altersfreigabe ein weiterer wichtiger Punkt zu Regisseur Ridley Scotts (GLADIATOR) heiß erwartetem Science-Fiction-Projekt PROMETHEUS - DUNKLE ZEICHEN weiterhin in Frage. Gerüchten wonach man für den nordamerikanischen Markt ein PG13-Rating anstrebe, erteilte der Engländer im Gespräch mit dem britischen Kinomagazin "Empire" nun eine Abfuhr.
"Die Frage ist, geht man auf ein PG13-Rating, [welches] finanziell einen leisen Unterschied ausmacht, oder willst du es so machen wie sein sollte, was ein R-Rating bedeutet? Im Grunde genommen handelt es sich um eine Art R-Rating. Nicht nur auf Grund des Blutes, sondern wegen sehr aufreibenden Einfällen. Ich bin kein Idiot, aber ich werde alles versuchen den aggressivsten Film zu machen, den ich kann."
Weiterhin gab der Filmemacher einige Einblicke in die Beweggründe für seine Rückkehr in das ALIEN-Universum:
"Ich habe mich schon immer gewundert, warum sie bei [ALIEN] 2, 3 und 4 nicht an diesem Punkt angeknüpft haben, anstatt eine andere abstruse Geschichte zu entwickeln. Sie haben die größte Fragen von allen verpasst: Wer ist der große Kerl? Und wo wollten sie hin? Und womit? Warum diese Fracht? Dort existieren allerhand Fragen."
Mit dem ´großen Kerl` bezieht sich Scott logischerweise auf den aus ALIEN - DAS UNHEIMLICHE WESEN AUS EINER FREMDEN WELT sowie dem bisher veröffentlichten Promo-Material zu PROMETHEUS - DUNKLE ZEICHEN bekannten Space Jockey, was auf eine deutlich tiefere Verbindung zwischen den beiden Machwerken schließen lässt als bisher bekannt.
Bis zur endgültigen Auflösung des Mysteriums werden sich die deutschen Kinogänger allerdings noch bis zum 09. August 2012, und damit gute zwei Monate länger als nahezu jedes andere Publikum, gedulden müssen.